Archiv
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Alles bloß Taktik?
Im zweiten Teil ihres Streitgesprächs diskutieren die Angeschuldigten Peter Nowak, Achim Schill und Detlef Georgia Schulze aus linker Sicht über Rechtstheorie(n), mögliche Verteidigungsstrategien und die (juristischen) ‚Grenzen’ der (liberalen) Meinungsfreiheit.
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„Vorbei mit der Sklaverei!“
Töpfe schlagen, Eier werfen und jede Menge Papierschnipsel: Der kreative Widerstand von Reinigungskräften eines Hotels in Marseille – gegen Subunternehmen und Hotel selbst – kennt kaum Grenzen. Monatelang wehren sie sich schon gegen Ausbeutung und Lohnkürzungen. Anna Steenblock mit einem Bericht.
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„Wir wollen da sein, wo es brennt!”
Die deutschsprachige anarchistische Bewegung ist fragmentiert und wenig wahrnehmbar. Das will eine neue Organisierungsinitiative nun ändern. Ein Interview mit Aktivist*innen eines verbindlicheren anarchistischen Organisierungsprozesses über Kritik und Potenzial des Konzepts.
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Ist die Unterscheidung zwischen Meinung und Handlung unklar?
Peter Nowak, Achim Schill und Detlef Georgia Schulze sind angeklagt, die inzwischen verbotene Internetplattform „linksunten.indymedia“ unterstützt zu haben. Nun diskutieren sie ihr Verhältnis zu Meinungsfreiheit und ihre Analysen der politischen Justiz. Teil eins.
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Paramilitärische Gewalt in Mexiko
Zumeist rechte Politiker*innen in Mexiko greifen nur allzu oft auf paramilitärische Gruppen zurück, um ihre Interessen zu sichern. re:volt-Autorin Juliana Ramirez zu den politischen Hintergründen gewaltsamer Vertreibungen im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas.
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Die Revolte einer ganzen Generation
Die gesellschaftlichen Widersprüche in Algerien haben sich in den letzten Jahrzehnten weiter zugespitzt. Dank der Erfahrungen des „arabischen Frühlings" formierte sich nun eine entschiedene soziale Bewegung, vor allem junger Menschen. Wie haben sich die Proteste in den letzten Monaten entwickelt?
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Gilets Jaunes - Zwischen Widerspruch und Hoffnung
Während es derzeit regelmäßig in französischen Städten knallt, kommt in der BRD die Diskussion über die „Gilets Jaunes“ in Gang. Wie kann ein Verhältnis zu den Protesten aussehen, wie sind Genoss*innen darin zu unterstützen und was gibt es von der „französischen Demonstrationskultur“ zu lernen?
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Politisches Erdbeben in Istanbul
Die regierende AKP und ihr Bündnispartner MHP stecken bei den erneuerten Bürgermeisterwahlen in Istanbul vom 23. Juni eine heftige Niederlage ein. Warum die klassischen Taktiken der AKP diesmal nicht zogen und wovor revolutionäre Linke auf der Hut sein müssen: Eine Analyse.
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Heute kümmern wir uns nicht! Frauen*streik in der Schweiz
Am 14. Juni 2019 versammelten sich in der Schweiz 500'000 Personen zum zweiten Frauen*streik nach 1991. Viele Forderungen von damals sind heute längst nicht erfüllt. Die Frauen* setzten ein eindrucksvolles Zeichen, dass sich die Gesellschaft grundlegend verändern muss. Maja Tschumi über den Tag.
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Ein Outing als Dammbruch
Vermeintliche emanzipatorische Linke aus Berlin outen die maoistische Gruppe Jugendwiderstand Hand in Hand mit bürgerlichen Medien und dem Staatsapparat. Teile der radikalen Linken feiern das Outing, die Mehrheit schweigt. Zu einem Symptom der Krise der radikalen Linken.
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Neue Widerstandskultur in Brasilien
In Brasilien existiert eine lebhafte Kultur des Widerstands gegen die rechte Bolosnaro- Regierung. re:volt-Autor Jule war im April diesen Jahres teil einer Reisegruppe und liefert nun einen Einblick in die Widerstandsstrategien dreier Basisprojekte in São Paulo, Rio de Janeiro und Belo Horizonte.
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Kolumbien vor neuem Krieg
Mit den Verträgen von Havanna hatte Kolumbien die reale Chance, nach über 50 Jahren Bürgerkrieg Frieden zu finden. Die kolumbianische Oligarchie entschied sich dagegen und befördert seit Vertragsabschluss die umfassende Demontage der Friedensverträge. Der Friedensprozess ist damit gescheitert.
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Blutbad in Khartoum
Im Sudan versammeln sich Protestierende seit Mitte April täglich - trotz Hitze und Fastenmonat. Ihre Organisierung und die Solidarität gewinnen immer weiter an Kraft. Am 3. Juni richteten Milizen und Militär ein Massaker am Protestort in Khartoum an. Drei Frauen berichten über Gewalt und Widerstand.
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Protestieren wie in Algier
Die algerische Protestbewegung Hirak hat die Diaspora in Frankreich mobilisiert: Jeden Sonntag demonstrieren hunderte Algerier*innen, vor allem in Paris und in Marseille. Über Träume und neu geweckte Hoffnungen in der französischen Hafenstadt, einem Bindeglied zwischen zwei Welten.
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„Die wahre Kritik steckt im Herzen eines Volks, das nicht aufgibt“
Am 28. Mai veranstaltet die Tageszeitung junge Welt eine Konferenz mit dem Titel „Hände Weg von Venezuela – Solidarität mit den progressiven Kräften Lateinamerikas“. re:volt-Redakteur Jan Schwab sprach mit dem lateinamerikanischen Bündnis Bloque Latinoamericano, das die Konferenz unterstützt.
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Die post-antideutsche Hegemonie muss fallen
Die außerparlamentarische Linke hat in den letzten Jahrzehnten die Fähigkeit verloren, mit der breiten Masse der Prekarisierten und Ausgebeuteten zu kommunizieren und sie für das Projekt der Befreiung zu begeistern. Gründe, warum das so ist – und was es braucht, um dem Rechtsruck entgegenzutreten.
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#Strachegate: Abschiedsurlaub auf Ibiza
Kann man sich nicht ausdenken: FPÖ-Chef Strache und Klubobmann Gudenus tappten auf Ibiza in eine bizzare Falle und ließen sich dabei auch noch erwischen. Bis dato waren sie erfolgreiche Erfüllungsgehilfen des Neoliberalismus - jetzt werden sie diszipliniert.
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Unterwegs zur demokratischen Republik. Ein politisch-gesellschaftliches Programm für die Türkei
Die Türkei wird seit geraumer Zeit von einer Hegemoniekrise erschüttert. Während sich der Faschismus nicht stabilisieren kann, versucht die bürgerliche Opposition, Widerstand zu zähmen. Was aber wäre eine revolutionäre Alternative zu beidem? Hasan Durkal und Max Zirngast mit einem Vorschlag.
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Landnahmen in der Behindertenhilfe
Die Rede von Inklusion verspricht den Abbau von Barrieren, die Menschen an der Teilhabe be-hindern. Faktisch läuft es oft darauf hinaus, dass behinderte Menschen denselben Anforderungen ausgesetzt werden wie alle anderen auch. Am Ende sind sie sogar diejenigen, die es am härtesten trifft.
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Erdoğans ziviler Putschversuch
Nach Wochen langem Hin und Her entschied gestern die Hohe Wahlbehörde der Türkei, dass die Wahlergebnisse in Istanbul vom 31. März annulliert werden. Am 23. Juni wird es Neuwahlen geben. Gegen diese zivilen Putschversuch mit Vorlauf formiert sich Widerstand auf den Straßen. Eine erste Analyse.