Archiv
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„Unsere Stimmen sind unsere Waffe“
Ende April wurde in Ellwangen durch den Mut von Mitbewohner_innen eine Abschiebung verhindert. Seither sind die Refugees heftiger Repression ausgesetzt, es formiert sich aber auch Widerstand. Barbara Schecher über Solidarität und die Entschlossenheit, nicht weiterhin dermaßen regiert zu werden.
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Die Vergessenen
Vor den Werkstoren streiken sie oft kämpferisch und werden dennoch von vielen Kollegen belächelt: Arbeiterinnen. Von ihnen hat sich auch die feministische Bewegung abgewendet, obwohl ihre Solidarität dringend notwendig wäre. Katja Barthold berichtet aus Thüringen.
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Polizeistaat Bayern
Die Novellierung des bayerischen Polizeiaufgabengesetzes (PAG) steht bevor. Am 15. Mai entscheidet der bayerische Landtag über das neue Gesetz. re:volt-Autor Benjamin Ruß zu CSU-Politik und dem Wesen des neuen Gesetzes.
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Umkämpfte Erinnerungen
Im lettischen Riga findet jeden jedes Jahr im März Gedenkveranstaltung zu Ehren von faschistischen Kollaborateur*innen statt. Der Artikel von Felix Broz unternimmt den Versuch, die Stimmung in der lettischen Gesellschaft einzufangen und deren geopolitische Tragweite darzustellen.
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Ohne den Staat: Kolumbianische Bauern beseitigen Koka-Pflanzungen
Während der kolumbianische Staat Jahr für Jahr seine Ziele zur Beseitigung von Koka verfehlt, haben KleinbäuerInnen im Osten Kolumbiens die Beseitigung der Pflanze selbst in die Hand genommen. Ein Interview mit dem Verband der KleinbäuerInnen in Arauca, übersetzt von Christopher Altgeld.
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Freie Sahne Wildfilet
re:volt-Autor Hendrik Keusch reflektiert über die Bedeutung von Form und Inhalt in der Musik für linke politische Praxis. Seine These ist, dass auch die impliziten Inhalte von Musik das persönliche Selbstverständnis, sowie die politische wie persönliche Praxis beeinflussen und überdacht werden müsse
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Neoliberale Schocktherapie auf Französisch
Noch vor einem Jahr als Erneuerer und Ritter gegen den Rechtspopulismus gefeiert, hat Macron mittlerweile alle Hüllen fallen gelassen. Beinharter Neoliberalismus paart sich mit Zusammenarbeit mit dem Front National. Aber es regt sich Widerstand. Sebastian Chwala mit einer Analyse.
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Neoliberaler Aufstand in Nicaragua
In Nicaragua brennen seit vergangener Woche die Straßen. Doch was ist der politische Hintergrund der Proteste im Land und wer sind die Aufständischen? Unser Redakteur Jan Schwab zum neoliberalen Charakter des Aufstands in Nicaragua.
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Zum Ende einer Bewegung und eines Organisationsansatzes
Die autonome Linke basiert auf Konzepten, die als Korrekturansätze historisch legitim waren und auch heute fruchtbarer Ausgangspunkt von Organisations-Debatten sein können. Nichtsdestotrotz befindet sich die autonome Linke in ihrem finalen Zerfall. Geronimo Marulanda versucht sich in einer Erklärung
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Das Regime in Panik. Erzwungene Neuwahlen in der Türkei
Heute hat der türkische Staatspräsident Erdoğan überraschend vorgezogene Neuwahlen für den 24. Juni 2018 angekündigt. Das Regime handelt dabei aus Panik vor Krisen. Die Wahlen sollen die Diktatur festigen, bevor es rumst. Ein Kommentar unseres Redakteurs Alp Kayserilioğlu.
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Retour au Caire
2011 besuchte unser Autor Jule das revoltierende Ägypten. 2018 kehrt er dorthin zurück und findet ein politisch und sozial verändertes Land wieder, in dem staatliche Repression und Gewalt herrschen und brodelnde Stimmungen noch unterdrücken. Eindrücke einer Reise in ein sich wandelndes Land
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Systemblockade in Italien
Am 4. März fanden Parlamentswahlen in Italien statt. Entgegen dem Wunsch der dominanten Eliten verloren die pro-europäischen Parteien des Establishments, der euroskeptische Populismus ist im Vormarsch. Raffaele Traini mit einer Analyse und Perspektive für die Linke.
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Angriff auf den Friedensprozess in Kolumbien
Am Montag Abend wird der führende FARC-Aktivist Jesús Santrich von der kolumbianischen Staatsanwaltschaft festgesetzt. Er soll an die USA zur Verurteilung wegen angeblichem Drogenhandel ausgeliefert werden. Warum das den Friedensprozess attackieren würde schildert unser Redakteur Jan Schwab.
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Faschismus im Trikont: Ist der IS faschistisch?
In weiten Teilen der Linken, aber auch der Neuen Rechten wird der Islamische Staat (IS) als eine faschistische Bewegung begriffen. Unsere Redakteure Alp Kayserilioğlu und Geronimo Marulanda haben Bedenken über Sinn und Unsinn dieses Vergleichs. Ein Debattenbeitrag.
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Türkische Kriegsverbrechen gestern und heute
Während die Türkei den Angriff auf Afrin immer weiter vorantreibt und die Herrschaft im Land immer faschistoidere Züge annimmt, verhandelt ein Tribunal in Paris die Kriegsverbrechen der Vorjahre. Lukas Theune berichtet.
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Metropolenchauvinismus und Projektion
Während die Türkei Afrin besetzt, wird in der deutschen Linken weiter über Rojava und internationale Solidarität debattiert. Geronimo Marulanda befindet, dass die Fallstricke Metropolenchauvinismus und Projektion zwei Seiten desselben Problems im deutschen Internationalismus darstellen.
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Eine kurze Geschichte der Klimagerechtigkeit
Die internationale Klimagerechtigkeitsbewegung wächst. Auch in Deutschland. Angesichts einer neuen Großen Koalition ist dies wichtiger denn je. Unser Autor Jakobus Mühlstein skizziert den historischen Hintergrund der Bewegung und stellt Überlegungen für eine linksradikale ökologische Realpolitik an.
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Kampf um Boden und indigene Autonomie
Im südkolumbianischen Departamento Cauca leisten indigene Gemeinden Widerstand gegen Landraub und Vertreibung durch Konzerne und Großgrundbesitzer*innen. Der Regionalrat der Indigenen im Cauca (CRIC) hat eine historische und aktuelle Einordnung seines Kampfes veröffentlicht.
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Die Besetzung Afrîns
Um seine Diktatur zu stabilisieren, ließ Erdoğan die Armee und Jihadisten in Afrîn einmarschieren. Russland und die USA ließen ihn gewähren. Mittlerweile gebärdet sich die Türkei als Kolonialmacht in Afrîn. Alp Kayserilioğlu und Güney Işıkara mit einer Analyse.
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Eine Niederlage für die gesamte kolumbianische Linke
Die Wahlen in Kolumbien wurden zur Niederlage für die ehemalige Guerilla und jetzige Linkspartei FARC- jedoch auch für die restliche Linke des südamerikanischen Landes. Unser Redakteur Jan Schwab aus Bogota mit einer Analyse zu den gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen des Wahlausgangs.